Meine Wünsche wurden erhört. Noch früher als gedacht werde ich Monkey Safari sehen und gleichzeitig hoffentlich in den Genuss außerordentlich guter tropischer Tanzmusik kommen. Das Fenster zum Hof hat mich bisher nicht so vom Hocker gehauen wie die ersten zwei Parties es ihrer Zeit taten. Wirklich, die wahren ausgezeichnet. Ehrlich gesagt bin ich immernoch geschockt bis tief getroffen, dass das Don’t Believe The Hype 2010 im letzten Moment um seinen Headliner beraubt wurde. Slagsmalsklubben, die blöden Ärsche, haben einfach abgesagt. Wer bookt schon zwei Events an einem Tag. “Deppen”, hab ich mir gedacht, als ich traurig nach Hause gelaufen bin, “das zahl ich euch Heim!” Die Tille übte sich in Krisenmanagement, kostenloser Eintritt ins Sweat am nächsten Tag konnte meine Laune jedoch in keinster Weise bessern, war dieser Tag doch schon für traurig im Bett liegen und weinen reserviert. Das musste jetzt raus.

Wie es so mit mir ist, feiere ich meine temporären Lieblingsdiscjockeys, überhäufe sie mit Lob und überzogenen Komplimenten und erstatte unverhältnismäßig oft Bericht. Hat ja auch niemand behauptet das hier sei objektiv, oder so.

Zum Thema: Am 11.0.2011 wird mal wieder etwas gewagt. Es ist eine Ansage, die Fans afrikanischer Musik frohlocken lassen könnte. Mzani und Kwaito House sei die Zukunft lässt der Pressetext der Distillery verlauten und tatsächlich können wir in den letzten Jahren einen enorm ansteigenden Einfluss traditioneller Elemente in der elektronischen Musik  beobachten. Monkey Safari, die mit ihrem Label What! What! und dem Club Charles Bronson in Halle ordentlich mitmischen, sind da nur die Spitze des Eisberges.

Wie dem auch sei. Ich hoffe, an diesem Freitag ganz besonders viel Spaß zu haben. Lasst es bitte nicht zu deep werden, sondern macht uns ordentlich Feuer unterm Hintern, so wie es sich für das Fenster zum Hof mit seinen ansonsten ziemlich gebrochenen  Beats gehört.

Line Up:

Monkey Safari (What What, Halle)
Marflix (Faluma,Tropicalbass.com, Berlin)
Danny Scrilla (Bacchanalism)
Peter Invasion (Riotvan, Ingrid Mére, Leipzig)

Monkey Safari – Zulu Mix by Monkey Safari