Heute wurde das Line Up der 14ten Ausgabe des Nachtdigital Festivals bekannt gegeben. Das Interesse daran ist ähnlich groß, wie damals zu Beginn des Vorverkaufs. Aber warum das so ist, will mir gerade gar nicht einfallen. Das Festival ist ausverkauft, Karten gewinnen ist relativ unwarscheinlich und die nötigen Kontakte werden die wenigsten haben. Ergötzen wir uns also an dem, was wir alle vermutlich niemals erleben werden. Ich sage ganz bewusst “wir alle”, denn wie immer ist die Zahl derjenigen die gehen wollen, aber nicht können, größer, als die der Glücklichen, die gehen wollen und können. Ob diese Form von Exklusivität mit der Wahrung der Qualität wirklich einher geht, sei dahingestellt. Fakt ist, dass das Interesse am ND jedes Jahr steigt, ohne, dass das Angebot dem je gerecht werden könnte. So gleicht der Vorverkauf einer Lotterie in Folge derer die eigene Karte mit dem Leben verteidigt wird. “Lieber finde ich mich damit ab niemals bem ND zu sein, als jedes Jahr aufs Neue in alte 56k-Modem-Zeiten zurückversetzt zu werden, nur um am Ende doch enttäuscht zu werden!”, ruft es verzweifelt in mir. Vielleicht, wirklich nur vielleicht, besteht ja aber doch noch eine Chance. Und damit meine ich nicht Ebay.

LATIGIDTHCAN

Das Line Up ist “unbekannt” und doch knackig, also genau so wie es sein soll: Kyle Hall, Kassem Mosse, Rick Elmont, Rizzoknor, Robag Wruhme, Map.Ache, Monkey Mafia, Prosumer, Agoria, ÁME, André, Sondermann, Dasha Rush, Dixon, Shakleton, Shed, Smith’n'Hack, Space Dimension, Controller, Steffen Bennemann, Fairmont, Gold Panda, Ikonika und Taron Trekka. Außerdem gibt es ein ND loves DIAL – Spezial mit folgenden Acts: Carsten Jost, Efdemin, Isolee, Lawrence und Roman Flügel.